Zum täglichen Brot des Messtechnikers gehört mitunter auch, dass er gewisse Zweifel an den von Messgeräten angezeigten Messergebnissen hegt.

Liegt ein Fehler im Messegerät selbst vor, ist der Messaufbau korrekt ausgeführt oder weist das Messobjekt tatsächlich die angezeigten Parameter auf?
In diesem Fall hilft eine Plausibilitätskontrolle, wobei hier die absolute Genauigkeit nicht das zentrale Kriterium ausmacht.

Bewegt man sich auf dem Terrain der “üblichen” Elektrotechnik, kann die korrekte Funktion eines Messgerätes schnell getestet werden. Für eine Vergleichsmessung dient z.B. eine Spannungsquelle oder ein bekanntes Bauteil aus der Materialkiste, diese Aktion schafft rasch Klarheit.

Auch bei der vektoriellen Netzwerkanalyse ist eine Plausibilitätskontrolle mit schnell greifbaren Standardbauteilen (T-Stück, Abschlusswiderstände und ein Stück Koaxkabel) möglich.
 

Der Artikel beschreibt die Methode und ihre Grenzen anhand von Darstellungen im Smithdiagramm.

 HF-Praxis Heft 7 / 2011 beam-Verlag.de

Der Jahrgang 2011 ist auf der Seite des Verlags nicht mehr verfügbar. Bei Interesse kann der Artikel bei mir angefordert werden.